Fotos und Videos bei der re:publica

Roman spricht in den Kommentaren eines anderen Artikels hier ein wichtiges Thema an: Die Foto-Policy der re:publica.

In Zeiten von flickr und YouTube eine wichtige Frage. Wie steht ihr dazu? Sollen Fotos und Videos uneingeschränkt möglich sein oder wünscht ihr euch in dieser Hinsicht eine restriktive Politik (Fotos nur in bestimmten Räumen o.ä.)? Ich überlege immer noch eine Vorgehensweise, bei der jede/r selbst entscheiden kann, ob sie oder er fotografiert werden darf, aber mir fällt nichts wirklich praktikalbles ein. Hat jemand gute Erfahrungen auf anderen Konferenzen gemacht?

If you enjoyed this post, please consider to leave a comment or subscribe to the feed and get future articles delivered to your feed reader.

Comments

Wild und frei rumfilmen und -knipsen und bitte bitte flickrn, youtuben und bloggen ohne Ende. Und zwar ohne doofe Nachfragen.

War klar, dass ich sowas sage, wa? ;-)

schwieriges terrain, in zeiten des iconic turn, geht das in 2007 mit restriktionen?, hmmh, ganz pragmatisch: die gute alte methode vom “hirnpicker-spiel” = kreppband und filzschreiber für entsprechende creativecommons-icons und dann aufkleben auf die klamotten ?! grüße

Buttons wollte ich gerade vorschlagen. Die aber dann die tragen müßten, die nichts gegen Fotos haben, damit es hinterher nicht zum Streit kommt.

Aber vielleicht ist das auch alles zu umständlich und man einigt sich auf sowas wie: Fotos von Menschenmengen sind ok, bei Einzelbildern bitte fragen. Ist ja schließlich ‘ne ziemlich öffentliche Veranstaltung.

Ist aber auch schwer, ein Foto von jemandem zu machen und dann vorher immer gucken zu müssen, ob der einen Button trägt… und “kontrollieren” lässt sich auch das Thema “Menge ja, einzeln bitte fragen” nur schwer.

Schick wäre ein Admin-System, auf dem alle Bilder landen die dann freigegeben werden können. Vielleicht denke ich aber auch zu kompliziert…

Hmm. Da ich eigenlich plane zu kommen will ich mich auchmal einmischen. Ich bin einer der Menschen, die nicht gerne photographiert werden. Dennoch meine ich, dass man nicht allzugroße Prickelein drum machen sollte, schließlich sind wir alle Menschen 2.0 und offen für alles. Und falls man eine Beschränkung einführen will/muss, dann wäre ich für die “Ich darf photographier werden”-Buttons.

Wenn schon social software, warum dann nicht auch social community!?
Aber unabhaengig davon finde ich, das auf einer Konferenz, Tagung, Workshop durchaus fotografiert werden kann.

Btw: tolle Sache re:publica ich freu mich drauf!

also da es sicher mehr Menschen gibt die sich fotografieren lassen wollen, als die die nicht wollen - bin ich mehr für Buttons ala “bitte keine Fotos” die dann recht auffällig

dann kann man das auch später beim Sichten der Bilder besser aussortieren.

menschen die nicht verpixelt werden wollen sollen doch bitte rote-voll-wollmützen tragen.

barcamp erfahrung zeigt das die bilder zumeist eh nicht personifiziert (name in der überschrift oder in den tags) werden. welcome to web20. nichts für ungut, ich kann verstehen wenn jemand keine bilder von sich im netz haben möchte aber solche veranstaltungen wie die repulica leben auch von der dokumentation und medialen aufbereitung. da noch keine maschinen vortragen und zuhören gehören eben menschen dazu und somit bild und videomaterial von selbigen.

Da es um das Leben im Netz geht, ist das mit dem fotografieren in Ordung. Ich fänd nur schlimm, wenn das in einem großen “sich ohne ende gegenseitigt fotografieren, flickern und youtuben” gipfelt. Schließlich ist das ja nicht das zentrale Anliegen der Veranstaltung.

Ich bin fuer das da.

Wer die Traute hat, einem anderen die Knipse in die Fresse zu halten, sollte auch den Mut besitzen nachzufragen, ob es dem anderen passt. Desto restriktiver das Geknipse gehandhabt wird, desto weniger kommunikationsscheue Bild-Flickr-Suchtgurken halten sich an der Kamera fest. Und ich erinnere mich mit Schaudern an eine Lesung, wo die Knipserei erst an der Klotür endete und dann sofort beim Verlassen wieder begann. Muss echt nicht sein. Und wer´s nicht glaubt - bitte. Bestes Beispiel aktuell aus München.

Ich kopiere einfach mal, was ich vorhin bei Don geschrieben habe:

Ich bin generell kein Freund dieser Party- und Eventknippserei. Wenn sich jemand als Protagonist auf ein Panel setzt, ok. Als Gast würde ich aber lieber Gast bleiben. Ohne ungefragt veröffentlicht oder auch nur als Beiwerk abgeschossen zu werden. Gerade und speziell auf After-Show-Veranstaltungen und Partys.

Opt-in stelle ich in mir in der Praxis schwierig vor. Wie willst du das umsetzen? “Wer fotografiert werden will setzt sich eine rote Pappnase auf und schwenkt laut und deutlich ein Prosecco-Glas?” - Also entweder vor jedem Bild fragen, oder eben einen ausgewiesenen Bereich einrichten, wo sich jeder vor oder mit einer Sponsorentafel produzieren kann. Alles andere ist einfach unhöflich seinen Gästen gegenüber.

Thomas: Was von mir im Netz veröffentlicht wird, würde ich dann doch ganz gerne selbst entscheiden und nicht dem Wohlwollen irgendwelcher Kampfknippser überlassen.

Nur weil einige von uns hin und wieder Texte ins Netz stellen, Podcasts veröffentlichen oder Videos zum Download anbieten, werden wir ja nicht zu öffentlichen Personen (Zumindest selten mehr als wir selber wollen).

Ich möchte mich als Besucher auf einer Konferenz wie der re:publica einfach ungezwungen bewegen können, ohne mich permanent foto-, video- oder allgemein veröffentlichungsgerecht verhalten zu müssen.

Das zu respektieren, sollte auch den Flickr-Addicts nicht schwerfallen. Falls doch, sollten sie mal darüber nachdenken, woher das im Web2.0-Kontext so gerne benutzte Wort “social” eigentlich stammt.

Sorry wenn ich die Party sprenge - aber sollte nicht zuerst mal der thematische Schwerpunkt geklärt werden oder ein ordentliche CFP aufgesetzt werden, bevor man die Fragen klärt, die eigentlich nur unmittelbar vor Ort eine Rolle spielen?

Ich werde meine Reisepläne nicht nach der Foto-Polica ausrichten - sondern demnach, wer da über wa spricht.

spricht was dagegen, das so “wie früher” zu machen? also: wenn jemand geknipst wird, der das doof findet, der haut dem fotografen eine rein? für sowas braucht man doch keine buttons.

Ich sehe überhaupt kein Problem wenn Leute Fotos von einer Veranstaltung machen. Ich finde das ist immer eine schöne Erinnerung. Ich kann mich weder dran erinnern, dass es je einen gestört hatte, noch dass ohne Unterlass fotografiet wurde. Ansonsten stimme ich .dean voll zu. Rote Wollmützen bitte!

Ob getaggt oder nicht - demnächst gibt es schon wieder eine Suchmaschine, die euch auch so identifzieren will:

http://www.blogh.de/694

[...] machen sich vorab Gedanken - etwa: Wer nicht fotografiert werden will, soll eine rote Wollmütze tragen. Als Abwehrreaktion [...]

@ Frank

Dazu fällt mir noch ein: Wenn du das oft genug machst bekommst Du dann Caroline von Monaco.

Zuerst dachte ich: Fotos? Wo ist das Problem?

Dann las ich jo: Selbstbestimmung, ungezwungen bewegen… Gut geschrieben.

Konsensvorschlag:

1. Es darf frei geknipst werden.
2. Peinlichkeiten oder ungünstige Bilder stellt ein etwas professioneller Blogger / Flickrer sowieso nicht ins Netz.
3. Es werden keine Namen getaggt
4. Es wird ein einheitlicher Tag benutzt (zum wiederfinden)
5. Sollte noch das vereinzelte Bild bleiben, dass einem nicht gefällt: Dann kann man es vom Fotografen entfernen lassen. So geht es auf Sevenload, Youtube und überall sonst.

Konsensfähig? Ich möchte selbst nicht fotografiert werden, während ich aus Versehen mich völlig bekleckere und dann blöd aus der Wäsche schaue. Ansonsten ist es schön, eine nette Erinnerung und und und…

life is life. wer heult denn über sein blödes gesicht. ich jedenfalls nicht.

Personen des öffentlichen Interesses (also jene, die sich ins Panel drängeln) sollten durchauch per Klick festgehalten werden können.

Bei geselligen Runden wird es doch wohl möglich sein, freundlich anzufragen “Darf ich…?”. Die gute alte mündliche Frage wird doch auch noch in Zeiten von Web 2.0 oder wie ich gerade gelesen habe in “Mensch 2.0″ möglich sein ?!

Ich hielt es bisher für eine Macke der Old-Media-Kollegen, auf Teufel komm raus anonyme Journalisten bleiben zu wollen, die nicht fotografiert werden wollen, sondern immer brav hinter den Kulissen bleiben und dafür sorgen, daß andere ins Rampenlicht gezerrt werden.

Aber okay, wieder was gelernt, die digitale Bohème möchte auch nicht immer geflickrt und getaggt werden.

Zwar verstehe ich es nicht ganz, wieso es cool ist, unter dem Beifall anderer über Dritte verbal herzufallen, und bäh, sie abzulichten, meines Erachtens sind ausgerechnet die geistigen Brandstifter auch zugleich diejenigen, die am meisten auf ihre eigenen Persönlichkeitsrechte Wert legen, aber für die re:publica wird sich sicher ein Modus finden lassen, zwischen öffentlichem Event und privater Feier, zwischen Rednern und Promis einerseits und den Privatleuten zu unterscheiden.

Also ich freu mich wenn ich Fotos von Bekannten und ggf. auch von mir zuammen mit netten anderen Menschen auch online (mit Namen getaggt) finde. (Auch weil ich mir Gesichter-Namen-Kombis schlecht merke :=) )

Wenn andere damit Probleme haben… naja ;) wer selbst einen auf geheimnisvoll macht, darf sich über Neugierde nicht wundern. Find ich.

Foto-Policies sind mir irgendwie suspekt. Wenn das eine öffentliche Veranstaltung ist, muss ich damit rechnen fotografiert zu werden, oder etwa nicht? Genau wie ich damit ich rechnen muss, dass es möglich ist, dass irgendjemand etwas das ich sage in sein Blog da reinschreibt. Also ich denke wenn überhaupt dann sollten sich diejenigen beschildern, die partout nicht fotografiert werden wollen.

Ja, so ein no-picture Sticker/T-Shirt klingt irgendwie noch am einfachsten durchsetzbar. Digitalkameras bei jedem halbwegs öffenbtlichen Event sind nun mal eine Realität mit der man lernen muss umzugehen - auf beiden Seiten der Kamera.
Plädiere als Plan B für Franks Vorschlag.

alte schule: wie wäre es mit einer simplen frage, ob ablichtung ok oder nicht?

Ungezwungene Situationen lassen sich schlecht einfangen, wenn man vorher fragt. Da sie nämlich sofort nach der Frage gewzungen wirken.

Auf jede Befindlichkeit/Eitelkeit Einzelner Rücksicht zu nehmen, finde ich — gelinde — ein wenig übertrieben. Das Teil ist eine öffentliche Veranstaltung und kein geheimbündlerisches Treffen. Auf öffentlichen Veranstaltungen wird seit Jahr und Tag fotografiert und so sollten wir das auch auf der re:publica halten. Neben-Events (sprich: Besäufnisse et al) kann man ja durchaus zur fotofreien Zone erklären, aber auf der Konferenz individuelle Lösungen durchzudrücken, halte ich für unpraktikabel. So weit ich weiß ist es obendrein ein Gerücht, dass so ein Knipskasten einem die Seele raubt, aber in religiösen Belangen bin ich kein Fachmann ;-)

Ich würde Fotografieren nur mit Mittelformat-Kameras erlauben.

Johnny: In dem Fall kann man auch erst Knippsen und nachher das Foto zeigen und Fragen ob das in Ordnung ist.

Beim durchlesen der bisherigen Kommentare wird schon klar, das sich nur schwerlich Regeln finden lassen, die alle uneingeschränkt unterschreiben werden - der eine will partout nicht abgelichtet werden, der andere nur anonym, der dritte bitte ordentlich mit Namen getagt, der nächste …..
Insofern könnte das zu einer Diskussion ausarten, deren Länge nur durch ihre Ergebnislosigkeit übertroffen wird. Und ich werde auf jeden Fall ein bisschen knipsen - oder ein bisschen mehr.

Bis dato liegt Olivers Vorschlag in meiner Gunst ganz vorne.
Zudem: Da wir von einer Veranstaltung reden, die für niemanden ein Pflichttermin ist, sondern einer, an dem man teilnehmen möchte, kann man doch davon ausgehen, das hauptsächlich vernünftige Menschen (2.0) da sind, mit denen man auch vernünftig umgehen/reden kann. Sprich: man kann fragen, ob ein Foto okay ist oder nicht ““ im Zweifel auch erst nachdem man es gemacht hat. Und der Begriff Vernunft würde dabei auch einschließen, das die fotografierenden die peinlichen “žund-so-blöd-kann-der-und-der-aussehen”-Bilder sowieso nicht flickRt.
Will sagen: auch wenn (oder gerade weil) die re:publica etwas größer wird, sollten man doch auf “žRote Sticker = keine Bilder, blauer Sticker = Bilder, aber nur anonym, grüner Sticker = Bilder, aber nur perfekt getagt” Lösungen verzichten können und auf gesunden Menschenverstand und völlig analoge Kommunikation setzen.
Und wer nun absolut nicht fotografiert werden möchte und Angst hat, aus versehen mal im Hintergrund rum zustehen, der möge doch bitte auf die Wollmützenlösung zurückgreifen.
Ansonsten halt abmahnen ““ das hilft ja immer.

[...] Hamburg 1983). Dazu passen die unendlichen Diskussionen über beispielsweise Fragen, ob man auf solchen Events etwa fotogafieren dürfe (und wen und wenn wen und überhaupt). Denn auch hier könnte der Charakter der [...]

Uuups, da war ich wohl beim ccc doch besser aufgehoben…

Wundert mich ja, dass trotz dieses Links noch immer auf Fotos bestanden wird.
Weil ich mit sowas nicht gerechnet hatte (man, bin ich naiv), habe ich mich nicht rechtzeitig um ein T-Shirt gekümmert. Vielleicht macht ja jemand ‘nen kleinen Verkaufsstand?

Nur am Rande sei darauf hingewiesen, dass freies Fotografieren & Veröffentlichen eine Abweichung von der Norm darstellt. Sonst wird es im RL umgekehrt gehandhabt: Man hat ein Recht am eigenen Bild, insbesondere, was die Veröffentlichung angeht.

Petra, das mit dem Recht am eigenen Bild ist etwas komplizierter. Bei öffentlichen Veranstaltungen darf ein Foto von dir veröffentlicht werden, wenn du als Teil des Publikums der Veranstaltung klar erkennbar bist. Ein Einzelportrait z.B. geht ohne deine Einwilligung nicht, du im Gespräch mit anderen Leuten während der re:publica wäre jedoch okay.

[...] Satz schon gehört habe, will ich an dieser Stelle mal besser nicht erörtern. Auch auf der re:publica war die Frage ein wichtiges Thema. Darf man “einfach so” Fotos von jemandem online [...]

Das ist ja interessant, ich dachte immer, das jeder der auf dem Photo zu erkennen ist nur mit Einwilligung veröffentlicht werden kann.

Johnny: Nö.
Markus: Nö.

Sobald eine Person individuell erkennbar ist und ihre Rechte nicht per AGB verschenkt hat (Konzerte!), gibt es ein paar Spiegelregeln:

1) Liegt eine Einwilligung vor? Ja: Gut! Nein:

2) Handelt es sich um einen Steckbrief? Ja: Gut! Nein:

3) Person der Zeitgeschichte, abgebildete Personen nur Beiwerk, höheres Interesse für Kunst oder Wissenschaft? Oder handelt es sich vielleicht um ein Bild von einer Versammlung, einem Aufzug oder von einem ähnlichen, für die Öffentlichkeit relevanten Ereignis? Nein: Pech gehabt! Ja:

5) Werden evtl. Berechtigte Interessen des Abgebildeten verletzt? Ja: Pech gehabt. Nein: Kein Verstoß gegen das Kunsturhebergesetz.

Kurz: Einfach so auf einer Veröffentlichung wie der re:publica rumknippsen ist nicht. Portraits u.ä. ohne Einwilligung erst recht nicht.

Vielleicht, aber das ist eine abenteuerliche Konstruktion, kann man noch argumentieren, dass das Fotografieren und anschließende Flickrn auf solchen Veranstaltungen üblich ist, ohne aktiven Widerspruch des Geknippsten (der das geknippst werden natürlich bemerken muss) also eine stillschweigende Einwillung vorliegt, da dem Geknippsten klar sein dürfte, dass die Bilder im Netz veröffentlicht werden. Das Eis wäre mir aber zu dünn.

Heh. Nice. Are you trying to reach my sense goodies Wanna joke?) What kind of shoes do lazy people wear? Loafers.

If you may electronic mail me with a few ideas about how you forced it weblog site glimpse that amazing , I would be greatful!

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist momentan deaktiviert.