Keynote: Mythen der Blogosphäre

Eine der Keynotes auf der re:publica wird von dem Blog-Forscher Jan Schmidt gehalten. Durch seine Studie “Wie ich blogge” gibt es erstmalig ausführliche statistische und wissenschaftlich aufbereitete Daten über die Entwicklung von Weblogs in Deutschland. Darüber wollen wir mehr hören. Vor allem wird sich aber sein Vortrag über die “Mythen der Blogosphäre” drehen:

“Die deutschsprachige Blogosphäre ist im Lauf der vergangenen Jahre so stark gewachsen, dass es inzwischen kaum noch sinnvoll ist, von “ždem Weblog” zu reden. Vielmehr existieren zahlreiche Varianten: Persönliche Online-Journale und thematisch spezialisierte Angebote, Blogs von Austauschstudenten, IT-Expertinnen, Bürgermeisterkandidaten und Strickbloggerinnen. Manche wollen mit ihrem Blog überzeugen, andere wollen Geld damit verdienen, wieder andere wollen ihre Leser unterhalten oder einfach nur den Kontakt zu Menschen halten, mit denen sie bestimmte Interessen teilen. Auf einem relativ simplen technischen Format bauen also ganz unterschiedliche Nutzungsweisen auf ““ und dennoch tauchen in der Diskussion um Weblogs immer wieder bestimmte Mythen auf, was denn nun “die” Blogger, “das” Weblog oder “die” Blogosphäre genau ausmache. “žBlogger sind übergewichtig und haben Dreitagebart”, “žWeblogs bilden eine kritische Gegenöffentlichkeit” oder “ž99 Prozent aller Weblogs sind Müll” sind populäre Beispiele, denen sich dieser Vortrag widmet und fragt: Wer setzt sie in die Welt, worin besteht ihr wahrer Kern, und wo liegen sie falsch?”

Wir sind gespannt auf den Vortrag, der am Mittwoch, den 11. April, zwischen 12:00 bis 12:30 Uhr im grossen Saal zu hören sein wird.

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