Diskussion: Der Empfänger als Sender

Der “Bürgerjournalist / Citizen Journalism” lässt die Redaktion rotieren, doch bewegt er auch die Bürger? Dieser Frage wollen wir in einem Diskussionpanel mit dem Titel “Der Empfänger als Sender” am späten Freitag Vormittag im grossen Saal nachgehen. Vermutlich lassen sich die meisten Teilnehmer der re:publica irgendwie auch als Bürgerjournalistenbezeichnen. Trotzdem haben wir mal vier interessante Personen aus verschiedenen Bereichen eingeladen, auf der Bühne zu sitzen.

Katharina “Lyssa” Borchert bloggt schon lange in der Lyssa Lounge und ist seit Sommer letzten Jahres Online-Chefredakteurin der WAZ Mediengruppe. Hugo Martin vertritt die Readers Edition, die letztes Jahr als grosses Citizen Journalism - Projekt bei der Netzeitung gestartet ist und jetzt eigenständig auftritt. Jörg Kantel ist der Schockwellenreiter und schreibt dort nicht nur über Agility-Turniere, mathematische Witze und obskure Scriptsprachen, sondern auch über seinen Neuköllner Kiez im Süden Berlins. Jens Matheuszik schreibt im Pottblog neben persönlichen Dingen und Fussball auch über viele Ruhrgebietsthemen. Dazu gibt es das Publikum, wir sind auf die Debatten gespannt.

“Etablierte Verlage schmeißen ihre bisherigen Online-Strategien über den Haufen, um ein Stück vom sagenumwobenden User-Generated-Kuchen abzubekommen, während andere schon lange ihre eigene publizistische Welt als erfolgreiche One-Man-Show bewohnen. Welche Konzepte und Ideen hinter einigen der großen Projekte stehen und wie Medien-Profis und Blogger die Chancen der damit verbundenen Hoffnungen einschätzen, wird man in diesem Panel hoffentlich erfahren.”

Die Diskussion findet am Freitag Vormittag zwischen 11:30 und 13:00 Uhr im grossen Saal statt. Moderiert wird die Diskussion von Falk Lüke. Für weitere Fragestellungen kann gerne im Vorfeld das Kommentarfeld genutzt werden.

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Comments

Ich bin im parallelen Workshop aber würde die Diskussion sehr gerne mitbekommen. Wird das gestreamt / aufgezeichnet?

Wenn alles so klappt, wie geplant, dann werden zumindest die Sessions im grossen Saal alle aufgezeichnet. Und die Game-Cultute Vorträge schaffen wir hoffentlich noch als Podcast, die möchte ich nämlich nicht verpassen. Streaming gibts nicht.

Wenn alles so klappt, wie geplant, dann werden zumindest die Sessions im grossen Saal alle aufgezeichnet.

Falls dies ein Problem der “manpower” wäre, ich denke es gäbe bestimmt noch einige, die sich spontan dazu bereiterklären würden, noch zu helfen. Fände es schade, wenn nicht alle Workshops und Vorträge wenigstens als Ton archiviert werden würden. Wo genau liegt denn das Problem?

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