Gegendarstellung

Manchmal fühlt man sich missverstanden. Da kritisiert man zuviel gesetzliche Rahmenbedingungen, die das digitale Zeitalter regeln und heraus kommt das im Tagesspiegel: Der Spaß wird ernst

Trotz der erzwungenen Professionalisierung wird auf der “žre-publica” der Traum vom demokratischen Massenmedium weitergeträumt. “žEs fehlt lediglich an Rahmenbedingungen”, sagt Markus Beckedahl von netzpolitik.org, der ebenfalls zu den Organisatoren gehört. Für ihn ist die Legislative gefordert: “žIm Internet müsste man viel mehr gesetzlich regeln.” Die Zeit der “žalten Massenmedien”, glaubt er, sei vorbei.

Meiner Meinung nach gibt es zuviel falsche Regulation im Netz, die von Politikern geschaffen werden, die das Leben im Netz nicht verstehen. Mehr dazu blogge ich fast jeden Tag auf netzpolitik.org. Wollte ich nur nochmal erwähnt haben.

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Comments

ich empfehle allen, die heute während des ersten drittel des tages im großen saal waren, den in der gegendarstellung verlinkten artikel zu lesen. der artikel ist m.E. ein interessantes beispiel für berichterstattung in massenmedien, da ich davon ausgehe, das bei einem profi die wahl der worte abgewogen ist und ihrer wirkung ist bedacht wurde.

und was die darin erwähnte anwaltssache angeht: wo sind die bloggenden rechtsanwälte, die ihresgleichen unentgeltlich beistehen? hier ist DIE reputationschance (reputation, nicht werbung!!!)gegenüber einer attraktiven zielgruppe.

Gegendarstellung schreiben? Markus, sowas musst abmahnen. Und wenn sie beim Tagesspiegel fragen “warum?”, dann gleich nochmal.

Und seit der Aussage von Niggemeier auf dem gestrigen Panel wissen wir ja: Fehler in Artikeln werden bei den klassischen Medien grundsätzlich nicht korrigiert. Da hätte der Tagesspiegel sich eigentlich auch eine Geschichte erfinden können, oder? Dann besser gar nichts schreiben, als so etwas Verdrehtes (oder hat er es gar nicht verstanden?)

Web 2.0 und Journalismus…

Manche “Qualitiäts”-Journalisten offenbaren in Ihren Artikeln zu Web 2.0 und die neue Netzöffentlichkeit ziemlich … mmh, interessante Details über ihr Seelenleben. Nehmen wir mal Johannes Boie, der heute im tagesspiegel über re:publica berichte…

Dabei ergibt das doch alles einen Sinn im Widersinn: “Man müsste einfach mehr gesetzlich regeln, was man gesetzlich nicht regeln sollte.” Missverständnisse können so sehr produktiv sein. Nicht immer.

[...] Sozusagen. Denn Markus hat gestern vergessen, sich auszuloggen, als er von meinem Laptop aus diesen Artikel geschrieben hat. Hihi. Ich hab’ das mal für Dich erledigt, Markus :) Such-Wörter: [...]

[...] Eine interessante Äußerung, der ich mich anschließen kann gibt es hier: [...]

[...] im Wiki, fein sortiert nach Presse und Blog. Und dann wundert man sich? IWe Beckedahl? Gegendarstellung? Zur Sicherheit mal 2? Kann man machen, wenn man sich nur wichtig genug nimmt. Bei netzpolitik.org [...]

[...] wird die Lösung naheliegender Probleme völlig vernachlässigt. > > Willst du einem Paar, dass mit > 50%iger Wahrscheinlichkeit ein schwer krankes Kind bekommen würde > nicht helfen [...]

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